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Online Lesung und Gespräch mit
Ludwig Theodor Heuss
und Bernhard Schulz (
Tagesspiegel Berlin)

zur Biografie „Mit dem Kinderheim auf der Flucht“
Annemarie Wolff-Richter (1900-1945)
Heilpädagogin im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Autoren

Marina Sindram (Autorin) ist Politologin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Familienarchiv Heuss in Basel.
Ludwig Theodor Heuss (Hg.) arbeitet als Arzt in Zürich und ist Verleger sowie der Enkel von Theodor Heuss, dem ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, und Sohn von Ursula Heuss-Wolff.
Ursula Heuss-Wolff gab die Interviews zur Biografie ihrer Mutter, Annemarie Wolff-Richter.

Die Biografie und die Autoren

Die Biografie von Annemarie Wolff-Richter ist ein eindrucksvolles und berührendes Zeitzeugnis. Es steht für das Schicksal von Menschen, die unter der nationalsozialistischen Herrschaft nach humanitären Grundsätzen lebten und wirkten. Sie wurden gnadenlos verfolgt und sind dennoch mit Mut und Verantwortung bis zuletzt für ihre Überzeugungen eingestanden.

Ludwig Theodor Heuss und die Politologin Marina Sindram haben sie nach den Erinnerungen der Tochter Ursula Heuss-Wolff verfasst und um Dokumente aus dem Privatarchiv und von Weggefährten ergänzt.

Die Biografie und die Autoren

Ursula Wolff war sieben Jahre alt, als sie 1937 um ein Haar in die Fänge der Gestapo geriet. Doch sie entkam mit ihrer Mutter und einer Schar weiterer Kinder. Dies gelang auch dank der Hilfe des Widerstandskämpfers Ernst Ludwig Heuss. Der Sohn des späteren Bundespräsidenten Theodor Heuss sollte viele Jahre nach dem Krieg Ursulas Ehemann werden.

Ursulas Mutter war in den 1930er-Jahren keine Unbekannte: Annemarie Wolff-Richter leitete während der Weimarer Republik ein fortschrittliches Erziehungsheim in Berlin, ein Vorzeigeprojekt der Kinder- und Jugendpflege. Im Nationalsozialismus unterstützte sie den Widerstand, leistete Fluchthilfe und versteckte jüdische Verfolgte. Schliesslich mussten sie und die Kinder fliehen. Die Flucht führte sie nach Kroatien, wo sich Annemarie nach der Okkupation Jugoslawiens 1941 den Partisanen anschloss, bis die Faschisten sie aufspürten. 1945 wurde sie im Konzentrationslager Jasenovac umgebracht.

KINDHEIT IM DAZWISCHEN-SEIN

Lesung aus dem Buch In der Heimat meines Vaters riecht die Erde wie der Himmel
von Samira El-Maawi

Samira El-Maawi

Geb.1980 in Thalwil, gelernte Drehbuchautorin, arbeitet als freischaffende Autorin und ist als Coach von Schreib- /und psychosozialen Prozessen tätig, lebt heute im Kanton Zürich.

Quelle: Verlag / vlb

Heranwachsen im Dazwischen-Sein: Für die zehnjährige Ich-Erzählerin ist vieles nicht so, wie es sein sollte. Zwischen ihren Eltern herrscht ein Ungleichgewicht, ihr Vater wird von der Nachbarin ignoriert und ständig wird sie gefragt, woher sie komme. Und warum wollen ihr eigentlich alle Menschen in die Haare fassen? Ihre Mutter ist eine emanzipierte Schweizerin, ihr Vater ein stiller, entwurzelter Mann aus Sansibar, der als Koch arbeitet und nicht viel über seine Herkunft preisgibt. Nur, wenn er zuhause in der Küche steht, fühlt er sich seiner Heimat nahe und lässt andere über das Essen daran teilhaben. Dann verliert er die Arbeit. Immer mehr entfremdet er sich seiner Familie und dem Leben in der Schweiz. Die Erzählerin fühlt sich als in der Schweiz geborenes Schwarzes Kind ebenfalls zunehmend heimatlos. Anstatt sie zu unterstützen, will der Vater ihr einreden, dass die Schweiz auch nicht ihr Heimatland sei.

Dieser Ratgeber vereint moderne Psychologie und Neurowissenschaft, wirksame Coachingtechniken und das jahrhunderte alte Wissen des Ayurveda und Yoga. Motivierende Texte, eine klare Struktur und jahreszeitliche Inspirationen, wie Rezepte und konkrete Übungen, machen Veränderungen leicht und sorgen für Bewegung im eigenen Leben. Gestalte das Leben, das du leben willst. Verändere, was dir nicht gut tut. Etabliere Dankbarkeit für alles, was dich glücklich macht. Schlafe ausreichend. Kenne deine Träume und folge Ihnen. Entwirf deinen Plan. Beweg deinen Körper. Hab Spaß, bei allem was du tust. Sei liebevoll mit Dir. Atme tief. Lebe mit dem Fluss des Lebens. Starte jeden Tag mit einer Intention. Dieses Buch hilft dir dabei.

Silja Mahlow

Silja Mahlow (Wirtschaftspsychologin, Coach und Yogalehrerin) inspiriert auf ihrem Blog GLÜCKSPLANET eine wachsende Zahl begeisterter Leser. In Coachings oder Seminaren, bei der Beratung von Firmen oder auf ihren Social Media Kanälen begleitet Sie Menschen auf dem Weg in ein glückliches und gesundes Leben. Dazu mischt sie ihr Wissen und ihre Methoden bunt und schafft neue Formate, wie z.B. ihre einzigartigen Yoga und Coaching Workshops.

Anita Slowig

Anita Slowig ist Ayurveda-Gesundheitsberaterin sowie Ayurveda-Koch- & Ernährungscoach. Sie lebt im Herzen des Ruhrgebiets und leitet dort mit „Herz im Pott“ eine wunderbare Kochschule, in der sie Menschen in herzlicher Atmosphäre zusammenbringt und die ayurvedische Kochkunst vermittelt. Darüber hinaus liebt sie es in Ihrer Praxis „HerzverbundenSein“ Ihre Klienten in Fragen der ganzheitlichen Gesundheitsfürsorge zu beraten.

Zukunft braucht Ziele

Lesung aus dem Buch „Auf dem Gipfel gibt’s keinen Cappuccino“
von Heidi Sand und Kristin Koopmann

Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie ein klares Ziel – wie im Fall der Bergsteigerin Heidi Sand die Besteigung des Mount Everest – helfen kann, eine scheinbar aussichtslose Situation wie eine Krebsdiagnose zu meistern. Auf den Mount Everest steigt man nicht einfach so, schon gar nicht achtzehn Monate nach einer Chemotherapie. Heidi Sand hat es getan. Dies ist ihre Geschichte.

„Aus dem tiefsten Tal meines Lebens auf den höchsten Berg der Welt.“

Als Krebspatientin gibt Heidi Sand ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit Humor und voller Hoffnung weiter und zeigt, wie sie diese Hürde meisterte.

Samira El Maawi

Samira El Maawi

Samira El Maawi

Samira El Maawi

Über die Autorin

Heidi Sand, Bildhauerin und Bergsteigerin, vereint Kunst, Abenteuerlust und Mut. Im Juli 2010 erhielt sie die Diagnose Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Die Mutter von drei Kindern resignierte jedoch nicht, sondern kämpfte entschlossen gegen die Krankheit an. Während dieser Zeit setzte sie sich ein neues Ziel: „Wenn alles gut ausgeht, besteige ich den Everest.“ So war es. Es folgten in den nächsten zwei Jahren weitere Achttausender, den Cho Oyu ohne zusätzlichen Sauerstoff und den Makalu als erste deutsche Frau. Damit schrieb sie ein Stück Alpin-Geschichte